Mobilität fürs Land: Ranft im Accelerator

Seit meinem Abschluss in Stadplanung in London war ich einmal kurz für eine Supercorporate Geschichte unterwegs, ein eher weirder Zwischenstopp meiner Karriere. Danach habe ich etwa 6 Monate im Homeoffice prokrastiniert eisern gescheffelt, was ihr Schnuckels ja sicherlich begleitet habt.

Als ich aber so in meinem Homeoffice aus dem Fenster schaute und sehnsüchtig im Berliner Grau meine Projekte plante und auf alles immer ASAP antwortete, weil ich ja eh nichts anderes zu antworten hatte, fühlte ich eine gähnende Leere, weil meine Klischeekiste noch nicht längst Voll genug war. Und so, mit eiserner Disziplin, Durchhaltewillen und ab und zu auf der Hängematte …äh …hängen ergriff ich entschlossen die Entscheidung ich muss Teil eines Accelerators werden. Das tut man jetzt hier so, das ist bekannt.

Ja und jetzt zwei Wochen später ist es also soweit. Ich habe (vielleicht) ein Startup. In Berlin. Und hocke in einem Accelerator.

Das ganze, über dass ich euch später mal mehr erzähle, ist ein ziemlicher Schnapsschuss (wenn man mich fragt), der sowieso auf keinsten irgendwann jemals funktionieren könnte (wenn man andere fragt). Dementsprechend optimistisch kann ich an das ganze Gewurste auch rangehen.

Um euch eine grobe Orientierung zu geben: Es geht um Mobilität am Land. Das Thema ist mir während meiner Masterarbeit und dann nochmal während meiner oben genannten Corporate Phase begegnet und ich habe gemerkt, dass mir dieses ganze “sich nur um die Städte kümmern” ziemlich auf den Keks ging und mir Orte näher liegen, wo man lange nicht hingeschaut hat. Akkio ist ein Versuch Mobilität zurückzubringen, wo es momentan kaum welche gibt. Mehr Details, wie gesagt dann später.

Die nächsten 6 Monate hocke ich an einem Platz in dem Menschen schweißen und rumlöten und rum3ddrucken und sowas alles und versuche eine absurde Idee in etwa einem Zentimeter Höhe zum fliegen zu bringen. Endlich passiert was <3!